Junker-Hansen-Turm, Neustadt

Grundinstandsetzung und Herrichtung zur temporären Nutzung

Geschichte

Der etwa 50 m hohe Fachwerk-Rundturm aus den Jahren 1485-87 ist Bestandteil der spätmittelalterlichen Stadtbefestigung von Neustadt und weitgehend in seinem ursprünglichen Erscheinungsbild erhalten. Der steinerne Unterbau war ursprünglich eine Kanonen-Bastion, der Fachwerkaufbau wurde seinerzeit wahrscheinlich als Zeughaus und Zehntspeicher der Dörnberg´schen Burg genutzt.

Zu Beginn der 1990er Jahre zeigte der damals leerstehende Turm eine beachtliche Neigung nach Westen. Auf Grund eines breiten Interesses von Bürgern und Fachleuten wurden daraufhin umfangreiche Voruntersuchungen eingleitet, 1996 konnten die Sanierungsarbeiten begonnen werden.

Aufgabe

Instandsetzung der spätgotischen Fachwerkkonstruktion unter der Vorgabe, möglichst viel der originalen Holzsubstanz zu erhalten.

Ausserdem: Bauliche Vorbereitung für eine spätere Nutzung als Museum des Heimat- und Geschichtsvereins.

Bauzeit:
1. Bauabschnitt 1996 - 1997
2. Bauabschnitt 1999 - 2001
Gesamtkosten: 1,5 Mio. €
Objekthöhe: 48,8 m
Obketdurchmesser: 12,6 m
Bauherr: Land Hessen, vertreten durch: Staatsbauamt Marburg

D - 64297 Darmstadt-Eberstadt
Mühltalstraße 57
Telefon 0 61 51 . 4 80 28
Fax 0 61 51 . 4 42 93
kontakt@studio-baukultur.de
Impressum | Datenschutz

Junker-Hansen-Turm, Neustadt

Blick in die Konstruktion des Turmhelms

Tragkonsole nach der Instandsetzung